Holländisches Brot
Wird Zeit, die Niederländische Küche mal näher unter die Augen zu nehmen, bzw. auseinander zu nehmen. Zuerst mal machte es den Anschein, dass außer Frikandeln und Patat/Friet (Pommes) hier nix anders ist, aber das stimmt nicht. Zu den echten Schattenseiten des Hierseins gehört unbedingt das Niederländische Brot.
Das Thema Brot in Holland ist für mich als Deutsche … ENTSETZLICH! Liebe Niederländer, nehmt´s mir nicht krumm, aber Ihr habt überhaupt keine Brot-Kultur! Gutes Brot in Holland? Fehlanzeige. Ein ganz normales, gut schmeckendes Brot ist im Prinzip überhaupt nicht zu finden. Außer geschmacksneutraler Pappe nichts zu machen, leider. Da hier etliche Niederländer deutsches Brot toll finden, habe ich mir angewöhnt, gelegentlich welches bei der Herfahrt mitzubringen. Selbst das hinterletzte 59 Cent-Tüten-Mischbrot vom Discounter wird als Delikatesse wahrgenommen. *fg* Und schlägt die heimische Qualität um Längen. Ich denke, dauerhaft ist das Überleben fast nur möglich, wenn genügend Mitgebrachtes im Tiefkühlschrank schlummert oder selbst gebacken wird. Würde mich interessieren, wie andere Deutsche das lösen, die dauerhaft hier leben?! Anpassung an die Gegebenheiten? Irgendwelche Besorgungs-Tipps für gutes Brot?
Liebe Deutsche Daheimseiende, stellt Euch vor, es gäbe fast keine Bäcker. So was heißt hier “warmer Bäcker” und ist äußerst selten zu finden. Im Prinzip sind dort die Brotsorten aber ähnlich zu denen, die es sonst zu kaufen gibt, nur frischer.
Sonst: Industriebrot aus Supermarkt oder vom Markt. Tütenbrot, Tüten-Teilchen, Tüten-Rosinenbrötchen etc. Beim ersten Mal auf dem Markt habe ich nicht schlecht gestaunt. Tüten voller betagter, knatschweicher Gebäck-Sachen und -Brote werden da ver- und gekauft, und dann auch noch tagelang zu Hause aufbewahrt, bis sie verbraucht sind. So was könnte ein deutscher Bäcker nicht mal am 2. Tag nach dem Backen verkaufen, geschweige denn dass es noch jemand essen wollte.
Zur Präzisierung: Es gibt ungefähr drei Brotsorten bzw. -typen (und entsprechende Brötchen-artige Kleinteile):
1. helles (“wit brood” = Weißbrot) und 2. dunkles (”bruin brood”->Braunes Brot, “Vollkorn”, wobei Vollkorn ein guter Witz ist, eher Mischbrot in Toast-Qualität) Brot. Und 3. Pumpernickel (“Roggebrood”). Erstere sind vom Geschmack und der Konsistenz her etwa vergleichbar mit Tüten-Toastbrot und Vollkorn-Tüten-Toastbrot ohne volle Körner drin bei uns. Das scheint die Haupt-Nahrungsgrundlage der Niederländer zu sein. Die Niederländer essen übrigens zum Mittagessen gesammelt Brot.
Auch so eine Andersartigkeit: Kein Mensch isst hier mittags warm, sondern alle abends. Mittags hat man die Butterstulle im Gepäck. Demzufolge gibt es auch außerhalb der Großstädte, Touristen-Magneten, die auf Ausländer ausgerichtet sind, wie z.B. Keukenhof, und amerikanischen Fastfood-Ketten so gut wie gar keine Möglichkeit, mittags überhaupt was Warmes zu kaufen. Höchstens ein belegtes Brötchen, Sandwich o. Ä. Selbst Imbisse machen hier oft erst gegen 16 Uhr auf.
Jedenfalls greife ich standardmäßig auf das geringere Übel (bruin oder vollkoren) in Sachen Holländisches Brot zu: Zur Zeit eins in “Sesam-Vollkorn”:
Wie man sieht, sieht man nix innendrin:
Das quäle ich mir gerade rein. Mit guter deutscher Kalbsleberwurst, die hier aber “Saksische Leverworst” heißt.
Wenn das nicht auch ein Hammer ist. Als ob wir nicht in Westdeutschland auch schon immer Kalbsleberwurst gehabt hätten. :-)))))
Weitere Wurst-Arten-Betrachtungen werden sicher bald folgen.





Juni 8th, 2009 at 17:55
Hi Steffi, dass beschriebene “Brotproblem” ist aber kein typisch Holländisches.
Das kenne ich genau so auch aus vielen anderen Ländern.
Da gibts nur eins: Beim Bioladen deines Vertrauens für ca. 100,-€ eine Getreidemühle (Achtung KEIN Metallmalwerk!!) kaufen und dann selbst mahlen und backen! Ich hab so ein Teil und es kommt das Weltbeste Brot heraus.
Für den Getreidenachschub suchst du dir entweder in NL einen Bauern oder wenn du hier in der Nähe bist, den nächsten Bioladen plündern. Das hält dann ne ganze Weile.
Was ich in Holland allerdings genau so vermissen würde wäre Hessischer Äppler! Oder gibts den zu kaufen?
Liebe Grüße Ralf
Juni 8th, 2009 at 21:49
Hallo liebe Gärtnerin, eine Freundin von mir (Bioladenkäuferin) ist nach Holland gezogen - der Liebe wegen. Von jedem Deutschlandtrip bringt sie sich unzählige Tüten diverser Mehle mit und bäckt sich ihr Brot im Automaten selber. Es gäbe zwar im Bioladen auch gutes Brot, aber das hat seinen Preis. Vielleicht kannst Du Dir als Brotdealer ja etwas dazuverdienen ;-)
Gruß Katja
Juni 9th, 2009 at 09:45
Ich fand während unseres Urlaubs das niederländische Brot auch schrecklich, meiner Großen allerdings schmeckte es gut. Erträglich war es für mich nur, wenn wir es beim Grillen auf dem Rost toasteten…
Juni 9th, 2009 at 11:33
Hey, danke Euch! Hm. Ich bin küchenfaul. Ob ich noch ne eigene Mühle brauche? *zweifel* Ne vollautomatische, idiotensichere Brotbackmaschine würde aber wohl helfen… Begebe mich gerade auf die Suche. Hier in der Nähe gibts einen Laden, so was wie Raiffeisen bei uns, der die passenden Ingredienzen hätte. Mal da genauer gucken gehen die Tage. Sonst muss ich auch noch die Zutaten einschleppen.
Nein, Apfelwein habe ich hier noch nicht erblickt, Ralf. Der fehlt mir allerdings auch in hessischen Gefilden niemals. So gesehen bin ich wohl im falschen Bundesland geboren oder passe jedenfalls nicht da hin. :-)
Ich möchte nicht wissen, wie viele Holland-Urlauber nach Betulas Erfahrung beim nächsten Mal Brot mitbringen. :-)))
Ich hab übrigens wirklich Angst, dass mir die Niederländer den Beitrag oben krumm nehmen. Bitte nicht böse sein….
Juni 23rd, 2009 at 00:08
Meine Tochter lebt seit 6 Jahren in Amsterdam und hat seit geraumer Zeit auch eine Brotbackmaschine.
Aber nicht nur das Brot schmeckt schlecht, sondern auch das Gemüse… es besteht nur aus Wasser, hat keinen Gescmack! (Holländische Erdbeeren werden ja nicht umsonst scherzhaft als der 4. Aggregatzustand des Wassers bezeichnet!) :-))
Da transportiert meine Tochter doch lieber das schmackhafte Obst und Gemüse aus dem elterlichen Garten über 450 km nach Amsterdam! ;-)
Mai 8th, 2010 at 14:44
das mit der leberwurst würde ich nicht überbewerten. wahrscheinlich heisst die schon saksisch bevor es die ddr überhaupt gab. sozusagen eine norddeutsche wurst
Mai 24th, 2010 at 14:18
Ok, das könnte eine Erklärung sein. Groetjes…
November 10th, 2010 at 09:08
Ganz zu Anfang habe ich mir einen Toaster gekauft und das Brot fast dunkelbraun geröstet, damit es wenigstens irgendwelche Geschmacksstoffe entwickelt. Inzwischen besitze ich einen Brotback-Automaten und habe mir eine ansehnliche Sammlung alter deutscher Brotrezepte zugelegt. Ganz wunderbare Sache, auch ohne Getreidemühle.
Hin und wieder stößt man in Holland auf noch aktive Mühlen. Manchmal findet man dort dann auch eine zugehörige Bäckerei. In solchen Läden kann man sich sein Brot auch kaufen, dort bäckt man traditionell. Nur so, als kleiner Tipp für Touristen.
Viele Grüße aus Roermond!
Brita
November 13th, 2010 at 11:38
Hallo Brita aus Roermond, danke für die Info. Mein Status quo: Ich habe ausreichend Brotbackbücher und Rezepte, aber immer noch keine Brotbackmaschine, vermutlich weil ich noch keine Mühle gefunden habe, und das sonstige verkaufte Backmaterial mir nicht attraktiv genug oder ebenfalls zu importieren ist. Ich schlage mich also weiterhin mit in Abständen in großen Mengen in D gekauftem und eingefrorenem Brot durch, sowie gelegentlich mit Ikea-Brotmischungen aus der Schütteltüte, die es allerdings auch nur in D gibt. Das Brot daraus finde ich recht gut. Bei Abwesenheit von Beidem kommt nach wie vor der Toaster zum Einsatz. :-)
November 15th, 2010 at 18:26
Hallo an alle Freunde deutscher Backwaren,
wir betreiben eine Backstube in Grenznähe. Seid einigen Monaten überlege ich mir, ob es in den Niederlanden eine ausreichende Nachfrage an deutschen Backwaren gibt, um dort eine Filiale zu eröffnen (gibt es auch Niederländer, die da einkaufen würden?). Beschreibt mir doch bitte, was ihr euch vorstellen könntet. Ich denke da z.B. auch an einen kleinen Laden in einem Einkaufszentrum um möglichst viele Kunden anzusprechen.
Für eure Kommentare wäre ich sehr dankbar!
November 17th, 2010 at 17:52
Gute Frage, Bäcker! Entweder “deutsche” Ecken auftreiben, oder Niederländer ansteuern. Meine erste Idee wäre, dass Du das Potenzial bei den Niederländern mal z.B. relativ gefahrlos mit einem Marktstand testest. Hier würde ich mir jedenfalls für nen deutschen Bäcker beide Beine abhacken. :-) Wenn Du nach Lelystad kommen würdest *werb*, würde ich alles in meiner Macht stehende tun, um Dir vor Ort weiterzuhelfen. Bin Betriebswirtin. ;-)
November 19th, 2010 at 10:27
Wenig spaltet die Meinungen von Deutschen und Niederländern so wie das Thema Brot ;-) Noch nie bin ich jemandem aus Deutschland begegnet, der gut auf niederländisches Brot zu sprechen ist. Umgekehrt trifft deutsches Brot aber auch nicht unbedingt den Geschmack der Niederländer…
http://www.buurtaal.de/blog/niederlaendisches-deutsches-brot
November 25th, 2010 at 17:21
Niederländerin in Deutschland.
ich staune über euer nicht-bereidsein das Land worin ihr Leben möchtet so zu nehmen wie es ist. ‘Normales’ Brot ist für mich das Brot was du so ‘nicht-normal’ findest. Willkommen in der Klub von Menschen die nicht in ihre Heimat wohnen! Ich lebe seit 15 Jahre in Deutschland und ich finde das Deutsche Brot zwar anders als das Niederländische, aber sicher nicht besser. Wir essen das Brot anders als ihr, und mögen luftiges, nicht das schwere, harte Deutsche Brot. Und sicherlich kein Sauerteig Brot! Brr.
Aber ich habe mich daran gewöhnt.
In den Niederlande gibt es genau wie in Deutschland in jedes Dorf mehrere warme bakkers, mit eine Riesenauswahl. Wo wohnst denn du??
Entweder akzeptierst du die Unterschieden und hörst auf immer alles besser zu finden was daheim ist, oder du gehst lieber zurück, sonst wirst du nie glücklich.
November 27th, 2010 at 18:49
@Annelies ,das ist wahr ,ins jeder land ist es anders und schimphen tut ja gar nichts……Ich habe 48 jahren ins Australien gewohnt und in der anfang war es unmoglich sachen zu kaufen ,was wir gewonht waren in Nederland .Jetzt wohne ich ins Spanien ,und da sind viele sachen das ich hier gar nicht kaufen kan …….jeder land ist anders ,wenn Nederland genau war wie Deutschland , werde die Deutsche leute sicher zuhause bleiben……….
November 28th, 2010 at 10:58
Hallo Annelies, dies hier ist ein Blog einer Deutschen für Deutsche, vor allem, um die Niederländer mit ihren Besonderheiten besser zu verstehen. Ich hoffe, Du bist Dir bei Deinen Kommentaren auch bewusst, was für ein Bild Du den Deutschen von den Niederländern in Sachen Toleranz und Freundlichkeit gibst.
März 4th, 2011 at 13:45
Also ich als Deutscher finde das niederländische Brot tausendmal besser als die deutschen Brote. Diese fühlen sich immer so zusammengekleistert an. Jedenfalls die Roggenbrote, die Weizenbrote sind okay.
Kann mir jemand einen Bäcker verraten, der in Köln eher “fluffige” Brote backt. Wenn ich so etwas kaufen will, erhalte ich trotz meines Wunsches nur standarddeutsches Brot :(
April 17th, 2011 at 19:55
Ich habe in Holland fantastisches Brot bekommen. Es war so eine Art Pumpernickel mit Sonnenblumenkernen drin. Sehr dunkel, fast schwarz, saftig und superlecker. Leider weiß ich nicht mehr wie es hieß. Tanja
April 21st, 2011 at 07:37
1) Brot: Beim ‘warmen’ bakker nach ‘duitse brood’ fragen. Dies bekommt man vor allem bei Baeckern in Grenznaehe. Aber nicht in den Supermaerkten. In Groningen gibt es, wie in vielen anderen Staedten auch, eine deutsche Baeckerei. Dort gibt es nicht nur Deutsches Brot und Broetchen, sondern auch die typisch deutschen Kaffeestueckchen und Kuchen. (Berliner Bak Shop, Van Lenneplaan 15, Groningen, wijk De Wijert).
Wer ‘festes’ Brot bevorzugt, und ohne Sauerteigbrot nicht leben kann - auch dieses gibt es in den Niederlanden. Es heisst Zuurdesem oder auch nur Desem und gibt es beim warme bakker … Warme bakker gibt es uebrigens in jedem wijk/dorp, man muss nur suchen, da dies meist alte Familienbetriebe sind und selten in den winkelcentra zu finden sind.
2) Saksische Leverworst: Dies hat nichts mit dem Deutschen Bundesland Sachsen zu tun, sondern eher mit dem Volk der Sachsen, die im Gebiet zwischen Ijsselmeer und Weser sowie im Norden der Elbe heimisch waren. http://de.wikipedia.org/wiki/Sachsen_(Volk). Die saksische leverworst hat also mit Sachsen genausowenig, oder genausoviel zu tun wir der Burgundische Karneval mit Burgund.
Tipp: Bevor man ueber etwas bloggt, sollte man sich ueber das Thema etwas ausfuehrlicher informieren.
Mai 9th, 2011 at 13:37
@Mendian
Also selbst das was hier als duits brood verkauft wird kommt lange nicht an unsere herrlichen schwäbischen Brotspezialitäten ran. Die Niederländische Esskultur ist für uns einfach schrecklich. Nur Fertig- und Schnellprodukte, nur Konservierungsstoffe und Aromen. Wurstsorten in Deutschland :1000 in den Niederlanden vllt. 10….Kein Bierschinken, keine Bratwürste, keine gescheiten Wecken, nichts. Das einzig gute hier ist Backwerk, was in Deutschland als schlechter Discountbäcker gesehen wird, wird hier von mir verehrt.
Genauso ist es übrigens im Supermarkt, nur Fertigmischungen, Obst und Gemüse sehen extrem künstlich aus und schmecken nach Nichts…
Mai 9th, 2011 at 14:06
soso, da ist ja mal wieder die berühmte toleranz der niederländer am werk.
von der ich nach etwas mehr als 5 jahren niederlande weiß, dass es sie höchstens in Amsterdam gibt, der rest des landes ist wie deutschland mit nem komischen dialekt.
annelieses argument ist fehlerhaft, denn als niederländer bekomme ich in deutschland überall billiges toastbrot, andersherum ist man als deutscher (ja auch als belgier, franzose oder italiener) brot-technisch komplett aufgeschmissen.
es gibt natürlich das ‘vlaamsche broodhuys’ in Amsterdam und Haarlem, aber wer zahlt schon gerne EUR 8,- für ein brot?
die wahrheit ist dass ausländer nur aus drei gründen in die Niederlande kommen:
1) die liebe 2) die arbeit 3) das gras
oh, und würde dieser blog sich mit architektur, materialqualität und der zuverlässigkeit der öffentlichen verkehrsmittel beschäftigen, würde ich mich dazu auch noch auslassen.
was hier positiv zu bewerten ist: das tempolimit, der arbeitsmarkt, die ‘weichdrogenkultur’.
ohh, und’ne schwimmkultur haben die dutchies auch nicht. nur 1-2 bäder pro ort, ausschließlich bahnenschwimmen, ausschließlich donnerstags 12:30-13:00 uhr für frührentner.
Mai 10th, 2011 at 07:44
Bjoern, ich darf widersprechen, toch?
Deutsches Toastbrot kannst du icht mit hollaendischen Brot vergleichen. Und das 8 EUro fuer ein Brot Argument zieht auch nicht: http://bestel.versbrood.nl/assortiment/brood/meergranenbrood/duits-brood
Deine Positivliste ist auch nicht mehr so positiv: Die Weichdrogenkultur ist sich am veraendern (Wiedpas, staerkere Kontrollen, Schliessungen von Coffeeshops - in meinen Augen ein guter Anfang). Der Arbeitsmarkt in den Niederlanden ist sich auch am veraendern: Mehr und mehr Billiglohnarbeitsplaetze ohne CAO, ohne Pensionaufbau. In den naechsten Monaten werden tausende von Arbeitslosen hinzukommen (11000 Brieftraeger werden entlassen und durch Briefzusteller, die nur Stuecklohn erhalten und ca. 500 Euro netto pro Monat verdienen, ersetzt. Beim Militaer werden 64000 Arbeitplaetze wegfallen. Und in der Gesundheitssorge werden auch tausende Arbeitsplaetze wegrationalisiert. Dazu noch ca. 5-10000 Beamte …) Leiharbeitsfirmen fuer Polen und Rumaenen schiessen hier wie Pilze aus dem Boden, und dank der Uitzenbureaus und deren CAO haben Arbeitnehmer ueber 28 Jahre so gut wie keine Chance wieder Arbeit zu finden…
Und ausschliesslich Bahnenschwimmen? Google mal nach ‘Recreatiebad’!
Mai 10th, 2011 at 09:19
@ Mendian
klar ist Widerspruch erlaubt. Jedoch zieht dein Argument und auch dein Link nicht.
Auf der Webseite findet man eine Sorte ‘duits brood’, welche es auch auf vielen Märkten hier gibt - zu hart, zu schwer, eine billige Nachmache.
Da kann ich auch gleich des ‘Oberländer’ ausm Albert Heijn kaufen, Brot ohne Geschmack oder Wúrze - subber, nein danke.
Wer gegen eine offene Cannabis-Kultur ist, hat definitiv zu viel UN- und EU-Propaganda mitbekommen, welche übrigens dieselben schon längst widerlegten Argumente gebraucht wie Naz-Deutschland: macht süchtig, ist eine Einstiegsdroge, macht geistig krank, etc. - alles natürlich Humbug, schon längst von Wissenschaft und Exekutive eingesehen und bestätigt.
Nur die Politik (sprich: die Medien) hauen noch in die alte Kerbe.
Wenn du wirklich dran interessiert bist, harte Fakten zu kennen und nicht zu ignorieren, geh entweder ins Hanf-Marihuana-Hasch-Museum in Amsterdam, oder schau dir die Dokumentation ‘The Union - The Business Behind Getting High’ an, bei Youtube kostenlos zu sehen. Oder beides :-)
Und ja, den Verfall des Arbeitsmarktes hat sich das Land selbst zuzuschreiben, will es doch Vorreiter und EU-Vorbild sein, und nicht mehr wegen der paar langhaarigen Hippies belächelt werden.
Und da du meinst, Recreatiebäder in NL seien Schwimmkultur, komm mal über die Grenze. In jedem Kaff hast du Frei- und Schwimmbäder, alle 5KM hast du eine Therme, ein Schwimm- und Saunaparadies, Rutschenparadiese, ach es hört ja gar nicht mehr auf.
Das Militär kann übrigens gerne komplett aufgelöst werden :-)
Soviel zum Brot…
Mai 10th, 2011 at 09:59
Holland ist einfach das NWO-Pilotprojektland
Mai 10th, 2011 at 12:03
Ich habe weder zuviel Propaganda noch sonstwas mitbekommen.
Ich sehe nur, was unter anderem auch Softdrugs mit Menschen anstellen.
Wenn dir das erste Mal jemand, der unter Einfluss steht, dir ins Auto faehrt, und du die naechsten zwei Wochen erst einmal im Krankenhaus verbringst, wenn du mitbekommst, wie ein Bekannter den ganzen Tag nur noch am blowen ist, und sonst nichts mehr tut, der dadurch erst seinen Job, dann seine Wohnung und zum Schluss den Rest seiner Habseligkeiten verloren hat, dann, aber auch nur vielleicht, dann denkst du anders ueber Cannabis und ‘frei erhaeltlich’. (Ich spreche hier nicht von ‘medizinischen Cannabis’)
Aber die Cannabisdiskussion hat hier im ‘Brotthema’ nichts zu suchen, genausowenig wie Schwimmbaeder und Arbeitsplaetze. Zurueck zum Thema also.
Hollaendisches Brot - entweder man mag es, oder man hasst es. Was allerdings auffaellt: Es sind zu 95% Deutsche, die sich ueber hollaendisches Brot aufregen und jammern, dass sie Deutsches Brot vermissen.
Und es gibt auch Deutsche Baeckereien die ins Ausland versenden: http://www.hofpfisterei.de/hpf_brotversand.php
Mai 10th, 2011 at 16:40
Wahrscheinlich weil alle anderen Nationen , außer den Deutschen Toastbrot essen ;)
Mai 10th, 2011 at 16:44
Und ich muss zum blowen noch sagen:
Nie die Droge selbst sorgt dafür, dass man abrutscht, sondern der Mensch selber, man muss schon vorher “fertig” gewesen sein um so tief zu sinken. Den meisten Menschen die blowen sieht mans nicht mal an, wie mir. Ich stehe voll im Leben mit super Job, Haus , Freundin usw. und blowe jeden Abend! Und so geht es allen meiner blowenden Freunden, ob in Holland oder im deutschen Lande.
Mai 10th, 2011 at 16:48
“die Cannabisdiskussion hat hier im ‘Brotthema’ nichts zu suchen, genausowenig wie Schwimmbaeder und Arbeitsplaetze.”
Subba, aber erst Desinformation verbreiten?
Wer sein Leben mit Cannabis nicht auf die Reihe bekommt, schafft es auch ohne nicht. Ein kiffender Idiot wäre auch ohne Grünes ein Idiot. Dein Beispiel ist 1. an den (langen?) Haaren herbeigezogen, und 2. machst du es dir verdammt einfach, die Konsequenzen am Cannabis fest zu machen. Ich habe eine Vollzeitstelle, bin schon seit über 5 Jahren konstant in Arbeit, und bekomme mein Leben mehr oder weniger auf die Reihe.
Bekiffte Menschen fahren langsamer und paranoider, und nicht etwa schneller und rücksichtsloser wie beispielsweise angetrunkende oder betrunkende Menschen.
Und erzähl mir keinen von ‘medizinischem Cannabis’ - das ist haargenau dasselbe wie des, was du in den C-Shops bekommst. Dronabinol hat übrigens mehr negative Nebenwirkungen als positive Hauptwirkung.
Zum Thema Brot: “zu 95% Deutsche”? Woher hast du bitte die Zahl? Mal wieder nur an den (kurzen?) Haaren herbeigezogen?
Ich habe schon Spanier, Rumänen, Polen, Brasilianer, Franzosen, Italiener, Schweizer, Österreicher, Belgier, Dänen, Schweden, Norweger und Tschechen über das Brot fluchen hören - und das nur, weil ich dabei war (aktuelle bzw. ehem. Mitarbeiter).
Tschüss, Mendian, geh woanders spielen.
Mai 11th, 2011 at 23:23
Sucht Euch doch irgendwo nen schönen Chat. Das interessiert hier echt alles nicht die Bohne und neigt dazu, wenn es weitergeht, von mir entfernt zu werden.
Juli 9th, 2011 at 14:42
schade, leider vom Thema abgekommen…
denn mich hätte zu sehr interessiert, ob es denn auch niederländische Bäckereien gibt, die nach Deutschland verschicken???! ;-)
Seit unsrem ersten Niederlande-Urlaub ist es Tradition, den Kofferraum voll zu packen mit Euren Brotköstlickeiten - und im Anschluss daran die Truhe :-)
wir mögen zwar sehr das deutsche Brot, aber als Alternative und Abwechslung das Eure Brot noch mehr (vllt weil es immer nach Urlaub und schönen Erinnerungen schmeckt ;-)
und Eure bruine ballen mit hagelslag - dafür könnt’ ich morden :oD
Liebe Grüße ins schöne Nachbarland,
Rabaukenmama ;-)
August 14th, 2011 at 13:10
Hallo zusammen :)
Ich habe grade mit Interesse diesen Blog gelesen und war erstaunt, was über Brot und Toleranz zu lesen.
Wenn ich in ein anderes Land fahre, egal welches, dann fahre ich dort freiwillig hin. Daß ich mich dann mit den örtlichen Gegebenheiten ( Nahrung, Sprache, Gewohnheiten oder Mentalität ) anfreunden sollte, ist auch klar. Sonst kann ich gleich in Deutschland bleiben.
Die Niederländer sind nach meiner Erfahrung ein sehr tolerantes Völkchen, was man unter anderem an den vielen Kulturen sieht, die dort zusammen leben.
Wenn ich als Deutscher deutsches Brot kaufen möchte ist das auch oft zu bekommen, vielleicht nicht an jeder Ecke, aber es ist zu bekommen. Wenn ich Pudding möchte bekomme ich den auch, obwohl der Niederländer an sich eher Vla bevorzugt. Auch bekomme ich Nutella, obwohl Pindakaas in NL eher üblich ist. In der Pommesbude bekomme ich Hamburger, obwohl Frikandeln oder Kipkorn landesüblich sind.
Die Frage ist doch immer: Will ich mich in einem anderes Land integrieren, auch wenn ich nur im Urlaub bin oder will ich als Deutscher auftreten, der alles deutsch haben will???
Wenn das der Fall ist sollte man lieber in Deutschland bleiben und den alten Trott beibehalten. Schade um die Flexibilität.
Im Endeffekt: Wenn ich im Urlaub mal 2-3 Wochen etwas anderes esse wird das deutsche, “normale” essen noch mal so toll, wenn man wieder zu Hause ist! Das ist doch auch super, oder?
September 17th, 2011 at 20:22
Ich, Deutscher, liebe das holländische Brot. Fahre regelmässig 60 km um mich damit einzudecken. Es ist natürlich Geschmacksache. Ich finde es aber sehr schade nichts vergleichbares bei uns kaufen zu können.
Oktober 15th, 2011 at 02:06
Irre, wie hier von Themen wie Brot und Schmierwurst, einer eigenen Logik folgend, der Weg zu kontroversen Diskussionen über Toleranz und Schwimmbädern (!!!!) gefunden wird.
Ich bin begeister und evtl. etwas verwirrt.
Joe!
Du sprichst mir aus der Seele!
Da meine Eltern, die an der Quelle sitzen, sich jedoch weigern, mich an regelmäßige, niederländische Brotadern anzuschließen, müsste ich mitlerweile gut und gerne 200 km fahren, um an kadetje und Vla zu kommen….
Traurig - und irgendwie kann dir auch keiner ein Rezept mitteilen
Oktober 19th, 2011 at 15:15
Pfff, manche der Beiträge erschrecken mich ein bißchen. Da ich nun schon seit fast 26 Jahren in den NL wohne habe ich mich an das Brot gewöhnt, finde manche Sorten sogar lecker. Andererseits finde ich viele Brotsorten in D genauso schrecklich wie manche in den NL. Persönlich esse ich am liebsten norddeutsches Vollkornbrot, so grob wie möglich.
Und so hat jedes Land so seine Vor-und Nachteile. Ich versuche nach dem Motto ‘best of both worlds’ zu leben und dies zu kombinieren. Freue mich auf mein Lieblingsessen wenn ich in Deutschland bin, auf Sachen die es hier nicht gibt. Umgekehrt gibt es inzwischen auch Nahrungsmittel die ich vermissen würde wenn ich woanders leben würde.
Zur Toleranz in diesem Land, und zu anderen Themen, werde ich mich hier nicht äusseren ;-).
Dezember 20th, 2011 at 21:18
Wenn man das Brot frisch vom Bäcker holt ist es nicht schlecht. Aber schon nach einem Tag deutlich schlechter. Man sollte das Brot darum nie im Supermarkt kaufen.
Februar 18th, 2012 at 05:27
Also ich liebe holländisches Brot. Kann man es auch in Deutschland kaufen? Ich wohne in Mannheim und wegen nen Brot nach Holland zu fahren find ich bisschen Wein :) …