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Knippen, snoeien, kappen, snijden

Januar 22, 2011 Von: Deutsche in den Niederlanden Kategorie: Amsterdam, Holland erfahren 9 Kommentare →

Niederländische Wortbedeutungen… Während sich gerade eine leuk-Diskussion entspannt, möchte ich zur Unterhaltung mal eins meiner Lieblings-Wortbedeutungs-Probleme loswerden:

Niederländisch isnämlichgarnichteinfach! Schneiden. Mannomann, schneiden! Die Niederländer haben derart viele verschiedene Wörter für schneiden, dass man immer danebenliegt. Je nachdem muss man nämlich das richtige Wort für schneiden im Zusammenhang finden, was für die schlichte Deutsche anfangs nahezu unmöglich, mittlerweile auch nur teilweise machbar ist. Weil Logik und so. Schwierig!

In den Finger tut man sich snijden.

Die Haare lässt man knippen. Von einem kapper natürlich. Ist ja logisch, ne? ;-)

Und mit der Gartenschere, da knipt man nicht, da snijd-et man nicht, nein da muss man snoeien.

Und ein Kleider-Schnitt ist ein coup. Und so was macht dann eine Coupeuse (Schneiderin).

Und Hundehaare werden dahingegen getrimmt, hör ich gerade.

Unsicherheiten bleiben. Was macht man nun, wenn man Papier schneidet? Knippen, snoeien, kappen, snijden? Ach, doch knippen also. *hrmpf* Im Zweifelsfall verwende ich zwei bis drei Möglichkeiten gleichzeitig als so was wie ein Auswahlmenü für den Zuhörer.

Niederländer grinsen sich eins, wenn man wie immer das falsche Verb erwischt und versehentlich so was wie dem Buchs /Buchsbaum schneiden eine Frisur verpassen sagt. Es sei ihnen gegönnt. :-))))

Eselsbrücken zum niederländischen Schneiden herzlich willkommen…

Verlust der Muttersprache

Juli 03, 2010 Von: Deutsche in den Niederlanden Kategorie: Deutsch-Niederländische-Verständigung 8 Kommentare →

Wenn Du als Niederländische-Sprache Lernende vor allem in den Niederlanden und mit Niederländern deutsch sprichst, schleichen sich mit der Zeit grammatikalische Eigentümlichkeiten in die Muttersprache zurück.

Hab mich u.a. dabei ertappt, wie die Niederländer

“Was findest Du davon?”

statt

“Wie findest Du das?”
oder
“Was denkst Du darüber?”

zu sagen. Allerdings ohne den liebreizenden niederländischen Akzent, der das Ganze so schnuffig macht, natürlich.

Verlust der Muttersprache, ehe ich noch die neue Sprache vernünftig sprechen kann. :-(
1+1=0 ?
Ratlosigkeit….

Windmühlen - Windräder

Januar 26, 2010 Von: Deutsche in den Niederlanden Kategorie: Holland erfahren 1 Kommentar →

Merke: Windmühlen …

windmühle holland
Hier Windmühle auf dem Keukenhof

sind im Deutschen ungleich Windräder:

windräder in fahrt
Hier: Flevoland´se Windräder in voller Fahrt mit running-Trees (Alleebäume, die nur als Streifen sichtbar sind)

In het Nederlands: Alles ist Mühle, die einzige Vokabel lautet daher: -> windmolen (Einzahl) / windmolens (Mehrzahl)! Auch wenn die Zweiteren gar nix mahlen tun tun, was ich ja gildet nicht finde.

Jönööössjöökt

Dezember 29, 2009 Von: Deutsche in den Niederlanden Kategorie: Holland erfahren 2 Kommentare →

Akustisch so wunderbar, die Niederländische Sprache! Pure Lautmalerei! Ich kann´s nicht lassen, die vokalkräftigen Redewendungen gelegentlich auf meine Deppen-Weise zu Papier zu bringen.

“Jönööössjöökt” schreibt man eigentlich so: Je neus jeukt., und will heißen, dass Deine (also im Prinzip meine) Nase juckt. Ist der Klang nicht viel wunderbarer als das Phänomen an sich?!

Meine Lieblings-Redewendung ist allerdings immer noch

“Maaanieaöt!”

…, der erste Satz, der damals, als ich die ersten bescheidenen auswärtigen Laut-Äußerungen von mir zu geben mich traute (“Hallouu, mün Nederlands is niet echt ccchut.” radebrechte ich zuerst im Gartencenter), zur Antwort kam: “Maaanieaöt!”

Neidvoll ob der lässig verkürzten Aussprache dieser unaussprechlichen Vokalversammlung, übte ich sogleich auf der Rückfahrt vergeblich vor mich hin: Maaanie-…, verdammt! Nix ging. Aber ich hab´s nicht vergessen, und unverdrossen weitergeübt, weil Übung ja den Meister macht, obwohl man mir empfahl, die Wörter einfach lehrbuchhaft komplett auszusprechen und dabei Vokale-Komplexität rauszunehmen. Maakt niet uit (”Maakt niet aöt”=Macht nichts) geht einfacher, ist aber auch uncooler, irgendwie. Jetzt geht´s schon besser. *feix*

Die Niederländer haben viele Gemeinsamkeiten mit den Schwaben (meine zweite Muttersprache neben Hessisch). Vor allem was die verbale Faulheit (bzw. Buchstaben-Sparsamkeit) betrifft. Beide Sprachvölker lassen bequemlichkeitshalber bei sämtlichen Wörtern, die auf -en enden, einfach mal das “n” weg**. Während der Schwabe aber auch noch e´s vor dem r spart (z.B. d´r statt der), fügt der Niederländer ungeschriebene j´s nach dem e hinzu, und behauptet, dass das so einfacher auszusprechen sei. Verwunderlich für unsereinen:

Stephanie wird zu Stej-fanie, beter (besser) zu bejter, Nederlands zu Nejderlands und so weiter.

Aus
Wij hebben het gegeten (= Wir haben es gegessen)

wird so zum Beispiel

“Wehebbe-n-et chchechchejte” (Das n ist ein Binde-”n” für einfachere Aussprache, und gehört jedenfalls nicht zum hebbe. *fg*)

statt lehrbuchhaft
“Wäj hebben het chcheeten”

Habe lange drüber nachgedacht, wie man als fremdsprachlicher Anfänger da am besten agiert. Gleich rum-slang-en, obwohl man´s noch kaum kann? Oder doch besser ordentlich nach Lehrbuch sprechen, um das gelernte Wissen fundiert zu präsentieren, sich damit aber gleich als Ausländer zu erkennen zu geben? Manchmal werden Deutsche im Fernsehen interviewt, die hölzernes Niederländisch nach allen Regeln der Kunst sprechen. Schrecklich klingt das. Peinlich und ungelenk irgendwie. Ich habe für mich entschieden, dass ich´s besser gleich anders probiere, und also auch die n´s weglasse und die j´s hinzufüge. ;-)

**Ausnahmen: Historische Dokumentationen wie “De oorlog” zeigen, dass nicht immer so unsauber ohne n´s gesprochen wurde. Die Sprachfaulheit scheint eine moderne Errungenschaft zu sein. Die einzige, die noch ganz ordentlich und äußerst gediegen sich zu artikulieren scheint, ist die niederländische Königin.

Sneeuw - Niederländisch-Vokabel des Tages

Dezember 17, 2009 Von: Deutsche in den Niederlanden Kategorie: Holland erfahren 2 Kommentare →

Ein relativ seltenes Phänomen im warmen Seeklima: Sneeuw, und Sneeuw heißt Schnee auf Niederländisch.

erster schnee 2

Die zum Niederländisch-Sprechen motivierte Deutsche hat Wörter mit eeuw oder iuw zunächst fürchten gelernt, weil da grundsätzlich verbales Vokalgehedder entsteht. Sneeuw wird nicht etwa, wie man meinen könnte, “snöüf” ausgesprochen, sondern jeder Buchstabe fein säuberlich einzeln. Also etwa “sne-u-w”, der Einfachkeit und der dann weniger entgleisenden Mimik halber aber dann doch eher “sneuuuu”, was praktikabler ist.

Das gleiche Problem stellt sich auch bei ieuw-Wörtern wie zum Beispiel nieuw (=neu, “ni-uu”). Dummerweise wird es als Adjektiv in der Verlängerung nieuwe dann zu so was wie “niewe”, wobei der Niederländer sprachfaul das “u-w” übergeht. Kann für die Deutsche klappen, wenn sie gerade dran denkt. Ansonsten kommt unvermeidbar eine Pause mitten im Satz, um darüber nachzudenken, wie es jetzt vokal weitergeht. :-)

Echt fies wird´s, wenn ein Wort nach dem -ieuw oder -eeuw noch weitergeht, wie zum Beispiel bei der Aussprache des Namens des Sängers Guus Meeuwis. Noch vollständig im Bann des “Chchüüs” leidet die Konzentration, und das Mee-u-wis kommt unvollendet. Na ja. Übung macht den Meister hoffentlich irgendwann. A propos “Chchüüs”: Ich mag “Brabant” so gern!

Zuerst hatte ich das Lied als wunderschöne Instrumentalversion bei der Herfahrt mal im Radio gehört, und dann extra nachträglich beim Sender recherchiert, was das war. Jetzt weiß ich´s. “Brabant” sollte sogar mal das offizielle Volkslied der Provinz Brabant werden. Schade, dass anscheinend nichts draus geworden ist, bei der Hammer-Hymne!

Sprachlich spannend ist auch die Aussprache der Stadt Nieuwegein, die festgestelltermaßen gesprochen “Niewechchein” heißt. Konzentration bitte! ;-)

Niederländische Grammatik - Verben Vergangenheitsform

November 24, 2009 Von: Deutsche in den Niederlanden Kategorie: Holland erfahren 1 Kommentar →

Gestern hab ich beim Thema Deutsch-Holländisch, daneben zwei richtigere Alternativen zum Ausdruck des Sachverhalts angegeben. Wie so oft beschäftigte mich noch Stunden später, ob ich das nun richtig geschrieben habe. Und meistens bei dieser gefühlten Unsicherheit eben nicht! Was schonmal ein gutes Zeichen ist, meint man hier um mich rum, weil ich immerhin was merke. :-)

Und ich habe gestern eine Eselsbrücke gekriegt, wann ein Wort auf t und wann auf d endet. Das war nämlich das Problem: verschoont und afgehaalt müssen - in diesem Fall richtig - verschoond und afgehaald heißen.

Verben in Niederländischer Sprache

Verben in Niederländischer Sprache richtig zu schreiben, ist für unsereinen gar nicht so einfach. Zum einen gibt es da gewisse Unsicherheiten, ob denn nun Vokalverdoppelung oder nicht, die manchmal, aber nicht immer, stattfindet:

Meine Verunsicherung hat also zum einen was mit lange und kurze Vokale zu tun (Kommt nicht nur bei Verben vor, aber um die geht es grad). Zum Beispiel das Verb “gehen”: gaan

Ik ga, aber je gaat, hij, zij, het gaat… jullie gaan.

Oder das Verb “wohnen”: “Wonen” ist die Grundform in NL, der Wortstamm ist eigentlich won- ohne -en (Das ist eigentlich wie in D). Damit aber das lange O erhalten bleibt, wird im Präsens dann wie folgt mit zwei O geschrieben (1. Person Singular = wie Stammform, alle anderen zusätzlich ein t am Ende):

Ik woon
Je woont
hij/zij/het woont

Drittes Beispiel: sich kleiden: “kleden”: Überraschung!

ik kleed me aan
je kleedt je aan
hij/zij kleedt zich aan
wij/jullie/zij kleden ons/je/zich aan

Niederländisch - Frageform

In der Frageform ändert sich das dann wiederum. Da gibt´s ne Ausnahme, denn (nur) in der Du-Form bei einer Frage verliert das Verb seine Endung t wieder:

Woon je in…
aber
Woont ze in …

Eigentlich muss man die Regeln alle kennen und sich beim Schreiben-Wollen permanent selbst zuhören, um zu erkennen, ob man einen langen oder kurzen Vokal vor der Nase hat, um die richtige Schreibweise rauszukriegen, und die Endung auch noch richtig zu machen. Wobei man “dt” wie bei kleiden ja nicht hört, aber die Regel dazu glücklicherweise schon kennt! :-) Holländer sagen, dass das ganz einfach ist, man schreibt alles so, wie man es hört. Ich find´s echt schwer, vor allem, weil ich nicht immer sicher sein kann, dass gerade ich ein Wort auch richtig ausspreche!

Und dann gibt es auch noch Unterschiede in der Verb-Endung - manchmal mit t, manchmal eben auch mit d, die ich bis gestern nicht be-regeln konnte. Schwierig, wenn man Learning by doing praktiziert, und sich noch nicht die vollständige Grammatik reingepfiffen hat. Da ich in meinem Niederländisch-Lehrbuch (Taal Vitaal-Lehrbuch und Arbeitsbuch, kann ich sehr empfehlen, wird u.a. auch bei den Sprachkursen am Goethe-Institut in den Niederlanden verwendet, und es gibt eine Hör-CD dazu für Aussprachetraining) noch nicht weit genug gekommen bin (Les 4 - Lektion 4, dann kam der Umzug), habe ich mich also auch noch nicht mit der Vergangenheitsform beschäftigt, und so kannte ich die Regel für die d-Endung bis gestern nicht. Die hat nämlich mit Vergangenheit zu tun, wie ich jetzt weiß, und da ich zufällig verschoond und afgehaald, also zwei Verben in der Vergangenheitsform, sagen wollte, müssen die mit d, und nicht mit t, geschrieben werden.

Die Eselsbrücke habe ich mir mit dem verschonen gebildet:

Präsens: ik verschoon, je verschoont
Vergangenheit: ik verschoonde (da kann man das d tatsächlich hören, wenn man es sagt)

Vorläufig soll das mal als Stütze genügen, damit es hoffentlich besser geht.

Niederländer sagen wie viele Anderssprachige immer, dass Deutsch so schwierig sei. Sie haben größte Schwierigkeiten mit der, die, das, dem, den bei uns, weil es das in der Niederländischen Sprache überhaupt nicht gibt, sondern nur zwei Geschlechter: einheitlich “de” für männlich/weiblich/nicht-sächlich und het (”hät” *fg*) für Sächliches. Insofern sei Niederländisch ja viel einfacher. Stimmt aber gar nicht. Es gibt ne Menge gewöhnungsbedürftige grammatikalische Dinge, so dass man als arme Deutsche bei der Bildung eines einzelnen Satzes heftig das Gehirn einsetzen muss, um einigermaßen in die Nähe des Richtigen zu kommen.

Was nämlich auch schwierig ist, ist Adjektive richtig zu machen, deren Endung sich an der Sächlichkeit oder Nicht-Sächlichkeit des Substantivs, also dem de oder het, orientiert (Flexion der Adjektive). Und die Geschlechter der Substantive sind nicht immer wie bei uns, und damit gehts mit dem Adjektiv dann auch automatisch schief. :-(

Nederlands - einfach zu verstehen, schwierig zu sprechen, schwierig zu schreiben = in den Details schwere Sprache!

Deutsch-Holländisch, daneben

November 22, 2009 Von: Deutsche in den Niederlanden Kategorie: Deutsch-Niederländische-Verständigung 2 Kommentare →

Habe mal wieder einen verbalen Klopper produziert, dass sich die Balken vor Lachen biegen! Kommt davon, wenn man D-Logik zur Bildung niederländischer Verben verwendet. Wundersame Sprach-Ergebnisse!

Die Geschichte (Het verhaal):

Ich habe gestern die Betten abgezogen. Was in D “Bettüberzug”, ist in NL “dekbedovertrek”. Dekbed ist sprechend, over=über, trek(ken)= Zug(ziehen). So weit, so gut, so identisch. Bettüberzug abgezogen wollte ich sagen, also munter los-konstruiert: af= ab. Und dann mal vollmundig-souverän behauptet:

“Ik heb het dekbed afgetrokken.”

Mit schallendem Gelächter hatte ich eigentlich nicht gerechnet…

Dann die RÜCKFRAGE: Ob ich echt das Bettzeug masturbiert hätte?

Das ging dann wohl doch voll ins Auge mit der Niederländischen Version. Man muss ja auch mal was zur Unterhaltung beitragen. *fg*

Künftig werde ich sicherheitshalber nur noch ganz neutral sagen, dass ich das Bed verschoont (sauber gemacht) habe.

Ik oog

August 03, 2009 Von: Deutsche in den Niederlanden Kategorie: Deutsch-Niederländische-Verständigung Noch keine Kommentare →

Bonmot vom Native Duits Speaker - immer wieder und vandaag (heute) ook (auch) mal wieder ein Lacher:

“Ik oochch” klingt irgendwie so richtig und fließt ganz natürlich-ungewollt in die sprachlichen Versuche ein.

Klingt ja auch wie “Ich auch”, und da alle Sekunden ein chch-Krächzlaut folgt, geht das mühelos über die Lippen.

Nur: Auf “ik oog“, also ICH AUGE, …

ik ooch

fragt man mich für gewöhnlich, was ich damit wohl meine. Und das kann ich dann nicht so genau erklären.

*hmpf*

Wie krieg ich bloß an die unübliche Stelle endlich ein hartes k statt chch?

Ik ook, ik ook, ik ook, ik ook, ik ook , verdammt, ik ook, ik ook, ik ook …

Internationaal Motorrijtuigverzekeringsbewijs

Juli 31, 2009 Von: Deutsche in den Niederlanden Kategorie: Holland erfahren Noch keine Kommentare →

Niederländisch sprechen bringt einen an verschiedenen Stellen ganz schön ins Schwitzen. Mich jedenfalls immer noch punktuell. Versuchen, die Vokale einigermaßen ok auszusprechen, dabei die Satzmelodie einigermaßen im Auge behalten, und dann kommt plötzlich mittendrin zum Beispiel so ein furchtbar langes Wort, und bringt den sprachlichen Zug völlig zum Entgleisen. *fg*

motorrij

Internationaal Motorrijtuigverzekeringsbewijs

(”Internaschjonaal Motorräjtaöchversekeringsbewäjs”)

heißt bei uns EINFACH “Grüne Versicherungskarte”. :-)

Lange Wörter sind Spiel, Sport und Spaß in einem: Ich kann Stunden damit zubringen, lange niederländische Wörter aus der Zeitung zu sammeln, und mich ob der Unmöglichkeit der flüssigen Aussprache über sie auszuschütteln. Deswegen sammle ich ab jetzt mal just for Fun die längsten niederländischen Wörter. Vielleicht gibt´s dann irgendwann das längste niederländische Wort des Jahres. Oder so.

ë - e-Doppelpunkt

Juli 20, 2009 Von: Deutsche in den Niederlanden Kategorie: Holland erfahren 1 Kommentar →

Seltsamer Buchstabe, das e mit Doppelpunkt. Ist man bei uns nicht gewöhnt. In den Niederlanden schon. Hat mir erstmal Sorgen gemacht, was ich damit Aussprache-technisch mache. Das e-Doppelpunkt bedeutet nur, dass man beispielsweise ein ie nicht wie üblich “iii” ausspricht, sondern die beiden Vokale beim Aussprechen voneinander trennt: “i-e”. So wie in “Belchchi-e”. ;-)

e-doppelpunkt

Ist also nicht wirklich schlimm, das

ë

Dieses Sonderzeichen schreibt man auf der deutschen Tastatur übrigens per gedrückter Alt-Taste und gleichzeitig die Ziffernkombination 0235. Kommt glücklicherweise aber nicht allzu oft vor, das ë, denn das Sonderzeichen-Gedöns ist schreibens-mäßig etwas umständlich und behindert doch schon ganz schön beim Tippen.